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Mehr Förderung vom Bund: So viel Geld gibt es jetzt für energie-effiziente Gebäude

Mehr Förderung vom Bund: So viel Geld gibt es jetzt für energie-effiziente Gebäude

Für diese Bau-Maßnahmen gibt es ab dem 1. Juli 2021 mehr finanzielle Unterstützung

Geld und Strom sparen: Noch nie waren Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien so lohnend und einfach. Denn für das energetische Sanieren gibt es seit Januar 2021 Zuschüsse aus der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) – ab dem 1. Juli 2021 gibt es mehr. Wir haben zusammengefasst, welche Änderungen für Sie wichtig sind und welche Vorteile jetzt für Ihre Bauvorhaben entstehen.

Ein Handwerker dämmt ein Hausdach

Das Wichtigste in Kürze

  • Die zehn bisherigen Förderprogramme werden zu drei BEG-Förderungen zusammengelegt.
  • Bei den neuen Programmen geht es um die Vollsanierung und den Neubau von Wohngebäuden (BEG WG), Nichtwohngebäuden (BEG NWG) und um Einzelmaßnahmen an Wohngebäuden (BEG EM).
  • Alle Zuschüsse aus einer Hand – ein zentrales Antragsformular für alle Förderprogramme.
  • Höhere Förderung für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
  • Digitalisierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel intelligente Gas-, Wasser- oder Stromzähler, werden erstmalig eigenständig gefördert.

Gemeinsam für den Klimaschutz

Bereits am 1. Januar 2021 wurde die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eingeführt. Zum 1. Juli 2021 steht der nächste Schritt an: Dann startet bei der Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und gilt für alle Wohngebäude (zum Beispiel Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Wohnheime) und für alle Nichtwohngebäude (zum Beispiel Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser).

Das Ziel der Bundesregierung: Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Mit der BEG sollen künftig noch stärkere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien geschaffen und damit ein entscheidender Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele 2030 gesetzt werden.

Die BEG fasst die bisherigen Förderprogramme der staatlichen Förderbank KfW und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien im Gebäudebereich zusammen.

Zunächst gelten die Förderrichtlinien bis 2030. Die bisherigen zehn Teilprogramme werden zu drei Förderprogrammen:

  • BEG EM: Förderung von Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden
  • BEG WG: Förderung von Vollsanierung und Neubau von Wohngebäuden
  • BEG NWG: Förderung von Vollsanierung und Neubau von Nichtwohngebäuden

Die neue BEG-Förderung soll durch die Kombination von Energieeinsparung und dem Einsatz erneuerbarer Energien dazu beitragen, den Energiebedarf von Gebäuden bis 2050 um rund 80 Prozent im Vergleich zu 2008 zu senken.

Mehr BEG-Geld ab Juli dank Effizienzhaus-Förderung

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und erneuerbare Energien sind die künftigen Eckpfeiler beim Bauen und Sanieren. Entsprechende Maßnahmen in diesen Bereichen werden mit einer höheren Förderung belohnt. Wenn Sie zum Beispiel Ihr Einfamilienhaus energetisch zum Effizienzhaus sanieren, gibt es einen maximalen Sanierungszuschuss von 75.000 Euro je Wohneinheit. Wenn Sie für Ihr Wohngebäude einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lassen und vollständig umsetzen, können Sie mit einer noch höheren Förderung rechnen.

Ein weiterer Vorteil: Es wird leichter, die Förderung zu beantragen. Künftig müssen Sie nur noch einen einzigen Antrag stellen, inklusive Fachplanung und Baubegleitung.

Bauen Sie nach einem hohen Energiestandard, können Sie auch weiterhin ein Tilgungszuschuss bei der KfW beantragen, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Der Zuschuss hängt allerdings vom Energie-Effizienzhaus-Standard des Hauses ab.

Ab Juli 2021 fällt die Förderstufe Effizienzhaus 115 weg. Stattdessen werden Sanierungen in Wohngebäuden künftig auf Niveau des Effizienzhauses 40 gefördert. Die Effizienzstufen 100, 85, 70 und 44 bleiben bestehen. Die höchste Förderung gibt es laut KfW mit 25 Prozent Tilgungszuschuss (höchstens 30.000 Euro) für ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus.

Höhe der Förderung von Effizienzhäusern und Effizienzgebäuden

Grafik Bundesförderung für effiziente Gebäude

Der Einsatz von Erneuerbaren Energien (EE) sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (NH) werden künftig stärker prämiert. Sofern ein EE- oder NH-Paket umgesetzt wird, erhöhen sich alle Fördersätze (außer Effizienzhaus 40+) einmalig um 2,5 Prozent bei Neubauten und um 5 Prozent bei Sanierungen. Eine Kombination von EE- und NH-Paket ist nicht möglich. Der maximale Fördersatz beträgt daher 50 Prozent für eine Sanierung zum Effizienzhaus/-gebäude 40 mit EE-Paket.

Die Höhe der förderfähigen Kosten beträgt bei Wohngebäuden bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit, beim Effizienzhaus 40+ und bei der Nutzung von EE- oder NH-Paket bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit. Neu ist auch, dass bei Wohngebäuden künftig die Energie- und CO2-Einsparungen angegeben werden müssen, die mit den Förderungen erreicht werden können.

Zu Beginn laufen die Förderungen bis zum 20.06.2021 weiterhin über das Förderprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren (EBS), bis die Teilprogramme BWG NWG und BEG WG sowie die BEG EM anlaufen. Zuständig ist dann jeweils die KfW, deren alte Förderregeln bis dahin weiter gelten.

Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden werden seit Januar neu gefördert

Außerdem gibt es seit Januar das Förderprogramm BEG EM. Das Programm umfasst Zuschüsse für energetische Einzelmaßnahmen in und an bestehenden Gebäuden. Unter Bestandsgebäude fallen Immobilien, deren Bauantrag oder Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Gefördert werden:

  • Maßnahmen an der Gebäudehülle
  • Anlagetechnik
  • Erneuerbare Energien für Heizungen
  • der Anschluss an ein erneuerbares Gebäude- oder Wärmenetz
  • Maßnahmen zur Heizungsoptimierung

Leistungen von Sachverständigen zur Nachweiserstellung, zur Baubegleitung und zur Zertifizierung der Nachhaltigkeit sollen einheitlich mit 50 Prozent der Kosten bezuschusst werden.

„Digitale“ BEG und Förderbonus

Zusätzliche Förderungen sind ebenfalls vorgesehen: Wenn mindestens 55 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen (sogenannter EE-Bonus), soll beispielsweise der Einsatz von effizienten Heizungstechniken auf Basis erneuerbarer Energien stärker unterstützt werden. Zusätzlich soll es bei Wohngebäuden in Zukunft eine Nachhaltigkeitsförderung für Neubauten (NH-Paket) geben und die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz entfallen beim „Effizienzhaus Denkmal“.

Bald sollen auch Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung im Gebäudebereich eigenständig gefördert werden.

Wichtige Fragen

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