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NFC-ALLTAGSANWENDUNGEN

NFC-ALLTAGSANWENDUNGEN

 

Aldi, Müller, Rewe, die italienische Eisdiele im Heimatort – dass man mit NFC (Near Field Communication) bequem bezahlen kann, wissen wir schon lange – spätestens seit der Kassierer beim Rewe unsere Karte einfach auf das Terminal gehalten hat und man, ehe man sich’s versah, die Karte verdutzt dreinblickend mit den Worten „Das war’s schon!“ wieder in der eigenen Hand hielt.
Was NFC aber noch so auf dem Kasten hat, wissen die wenigsten. Die meisten Smartphones sind heutzutage mit einem NFC-Chip ausgestattet. Diese Chips gibt es aber nicht nur im Inneren eines Smartphones, sondern auch in Form von Tags hinter denen sich zahlreiche Designs verbergen, z.B. Aufkleber, Anhänger oder Armbänder. Richtig eingesetzt wird aus „der Technik mit der man im Laden bezahlt, indem man seine Karte einfach “hinhält“ ein beinahe unsichtbarer, aber überaus praktischer Alltagshelfer.
Was man damit alles anstellen kann und wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in einer Übersicht.

 

 

ANWENDUNGSBEREICHE
Änderung von Smartphone-Funktionen
Im Alltag ist es häufig nötig, mehrmals bestimmte Smartphone-Einstellungen zu verändern oder Funktionen zu (de-)aktivieren. Durch entsprechende Programmierung von NFC-Tags kann man binnen Sekunden mehrere Einstellungen auf einmal anpassen. Beispielsweise möchte man bei einem Kundengespräch oder Geschäftstermin nicht von eingehenden Nachrichten oder Anrufen gestört werden, weswegen es sinnvoll ist, den Flugzeugmodus zu aktivieren. Bringt man dann einen darauf programmierten NFC-Tag an seinem Arbeitsplatz an, braucht man das Geschäftshandy nur einen Augenblick davor zu halten und schon riskiert man keine Störungen mehr. Um die Einstellungen nach dem Gespräch wieder rückgängig zu machen, geht man genauso vor.

Steuerung von Apps
So wie Einstellungsänderungen kann man auch das Starten bestimmter Apps via NFC veranlassen. Besonders praktisch ist dies in Verbindung mit der Programmierung von Einstellungsänderungen. Dadurch kann man beispielsweise im Auto auf dem Weg zur Arbeit sein Handy an einen am Armaturenbrett befestigten NFC-Sticker halten, der dann automatisch dafür sorgt, dass das Navi geöffnet und Bluetooth zum Verbinden mit dem Autoradio aktiviert wird. Eine andere Möglichkeit bieten Apps, die bestimmte Funktionen im Zusammenhang mit NFC bieten. Für Morgenmuffel gibt es zum Beispiel die Android-App „Wecker – mit Aufgaben, intelligent und laut“. Diese App verhindert es, dass man einfach die „Schlummern“-Funktion des Weckers betätigt, sich umdreht und weiterdöst, indem sie sich nur ausschalten lässt, wenn man das Handy an einen programmierten NFC-Chip hält, den man idealerweise weit weg vom Bett anbringt.

Koppelung von NFC-Geräten
Die NFC-Funktion wird zunehmend in gängige Bluetooth-Geräte eingebaut. Dadurch wird der Verbindungsprozess von Kopfhörern und Lautsprecher mit Smartphones oder Tablets zukünftig noch einfacher, indem man, statt jedes Mal mühselig in den Einstellungen das Bluetooth-Gerät zum Koppeln auswählen zu müssen, einfach die Geräte nah aneinander hält. Mittlerweile gibt es auch Laptopzubehör wie Tastatur und Maus, die via NFC ganz leicht verbunden werden können.

Digitale Visitenkarten
Für den schnellen Kontaktaustausch bietet sich das Abspeichern der eigenen Daten auf einer NFC-Karte an. Dort hat man die Möglichkeit, seine eigene Nummer, (Email-)Adresse, Foto, Webseite und Ähnliches unter dem eigenen Namen abzuspeichern, sodass man im Falle neuer Bekanntschaften nicht erst mit klammen Fingern auf dem Handy des Anderen herumtippen muss. Stattdessen hält das Gegenüber einfach sein Handy an die NFC-Karte und der Kontakt wird auf dessen Handy direkt ins Adressbuch übertragen.

Smartes Organizing
Egal, ob beim Umzug in die neue Wohnung oder auf dem staubigen Dachboden zu Hause, sobald eine gewisse Menge an Kartons oder Kisten im Spiel ist, wird es schwierig, ohne Beschriftungen den Überblick zu behalten. Wo war denn noch gleich der Weihnachtsschmuck drin? Und sollte hier nicht das Porzellan von Oma eingepackt sein? Wenn man dann gezielt etwas sucht und alle Kisten durchsuchen muss, ist der Ärger groß. Auch hier kann NFC helfen. Bevor man nun die Auflistung des Inhaltes auf den Karton selbst schreibt, bietet es sich an, jeden Karton eigens mit einem NFC-Chip zu versehen, der bei Abfrage den Inhalt wiedergibt.

ORTE FÜR NFC-STICKER
1. DIELE
Hier kann man den Sticker so anbringen, dass man beim Verlassen oder Betreten des Hauses quasi im Vorbeigehen schnell bestimmte Aktionen ausführen kann. Beispielsweise kann man einen Sticker so programmieren, dass Gäste beim Betreten des Hauses über NFC in das WLAN gelassen werden. Oder man möchte, dass auf dem Handy WLAN deaktivieren und Bluetooth aktiviert wird oder sich die Fitness-Tracker-App startet, sobald man das Haus verlässt. Besonders eignen sich dafür Kommode oder Haustüre.
2. AM NACHTTISCH
Einen Sticker am Nachttisch zu platzieren ist besonders sinnvoll, wenn man sein Handy über Nacht nicht ausschaltet, sondern einfach nur WLAN und Bluetooth deaktivieren möchte und das Handy gleichzeitig als Wecker fungiert. So werden die Einstellungen blitzschnell angepasst, wenn man müde ins Bett fallen möchte.
3. AUTO
Man ist in Eile und möchte dennoch nicht auf Musik im Auto und die Navigations-App verzichten oder den Blitzermelder nebenbei laufen lassen und das möglichst ohne, dass man während des Fahrens auf dem Handy herumtippen muss – NFC macht‘s möglich!
4. AM SCHREIBTISCH
Der Schreibtisch bietet zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten. Sei es, um den Flugmodus zu aktivieren oder bestimmte Apps wie Organizer, Kalender oder Email-Programm zu öffnen. Statt vieler unordentlicher Notizzettel oder Visitenkarten, lassen sich auch mehrere Sticker säuberlich nebeneinander anbringen.
5. AUF DEM NOTEBOOK
Für diejenigen unter uns, die viel unterwegs sind, bietet es sich an, einen NFC-Sticker so zu programmieren, dass das Handy dem Laptop als Hotspot dient. So kann man die Zeit auf Zugfahrten optimal nutzen und gelangt ohne Aufwand unterwegs ins Internet.
6. AUF DER TRAININGSTASCHE
Um schnell für das Training bereit zu sein, bietet es sich an, die Trainingstasche mit einem NFC-Sticker zu versehen. Dadurch kann man schnell seine Fitness-Tracking-App starten, die Lieblingsplaylist starten oder Trainingsvideos abrufen.

Shopmöglichkeit: z.B. https://www.nfc-tag-shop.de

 

 

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