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Geldanlage: Das bewegt unsere Kunden (Teil 4)

Geldanlage: Das bewegt unsere Kunden (Teil 4)

Bild: Anita Hammermüller, Vermögenskundenbetreuerin Bobingen

Kunde:
Wann kommt die Rezession?

Hammermüller:
Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Oft spielen hier viele emotionale Einflussfaktoren eine große Rolle. Klar ist, dass eine Korrektur an den Märkten, wie wir sie im Jahr 2018 gesehen haben, längst überfällig war. Die hohe politische Unsicherheit, sowie steigende Zinsen in den USA, sorgen jedoch weiterhin für starke Kursschwankungen.

Kunde:
Ist es aktuell überhaupt noch sinnvoll Geld in Wertpapiere anzulegen?

Hammermüller:
Eine breite Streuung über unterschiedliche Produktklassen, Länder und Laufzeiten ist auch weiterhin entscheidend für den Erfolg ihrer Anlage. Regelmäßige Fondssparpläne und ein schrittweiser Einstieg können gerade in unruhigen Zeiten gut genutzt werden um sich günstige Einstiegskurse zu sichern.

Kunde:
Wann plant die EZB eine Zinserhöhung?

Hammermüller:                                                                                                                                                                                Zum Jahresende 2018 wurde noch mit einer Zinserhöhung im  Herbst 2019 gerechnet, ob diese aber wirklich kommt ist eher fraglich. Unsere Analysen gehen von einer ersten Zinserhöhung beim Einlagensatz im Frühjahr 2020 sowie beim Hauptrefinanzierungssatz im Herbst 2020 aus. Eine Abschwächung der Inflation würde eine Normalisierung der Geldpolitik deutlich erschweren und somit einen baldigen Zinsanstieg verhindern. Durchwachsene Stimmungs- und Konjunkturdaten, der Handelsstreit zwischen den USA und China, und der noch ausstehende Brexit könnten sich ebenfalls negativ auswirken. Selbst wenn die EZB die Zinsen in den nächsten Monaten tatsächlich anhebt, wird es wohl noch lange Zeit dauern, bis der Sparer davon profitiert.

Kunde:
Macht es Sinn auch im hohen Alter noch Geld längerfristig anzulegen?

Hammermüller:
Ja, man sollte dabei aber einen Notgroschen, auf den immer zurückgegriffen werden kann  zur Seite legen. Bei Fonds können Sie problemlos Anteile verkaufen wenn mal Geld benötigt wird. Hierbei sollten Sie auf ihre persönliche Risikoneigung achten und das Vermögen in verschiedene Anlageformen aufteilen. Die Mischung macht’s.

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